{"id":92,"date":"2019-04-18T19:15:15","date_gmt":"2019-04-18T19:15:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tsvraunheim.de\/?page_id=92"},"modified":"2023-02-07T08:57:41","modified_gmt":"2023-02-07T07:57:41","slug":"karate","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tsvraunheim.de\/?page_id=92","title":{"rendered":"Karate"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Da die Aufnahmekapazit\u00e4t \u2013 in der Karateabteilung \u2013 ersch\u00f6pft ist,<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>k\u00f6nnen wir Neuanmeldungen nur im Rahmen einer Warteliste wahrnehmen.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Vielen Dank f\u00fcr Ihr Verst\u00e4ndnis.\u00a0 <\/strong><\/em><\/p>\n<p>Karate Abt.-Ltr.: Bernhard Friebe (Tel.: 0170 \/ 6718572)<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:friebe.tsv-karate@gmx.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">friebe.tsv-karate@gmx.de<\/a><span id=\"cloak43e42ee2e3510f92b4e40a5ea43c4301\"><\/span><\/p>\n<p>Das Training f\u00fcr Sch\u00fcler ab 8 Jahren findet jeden Freitag zwischen zwischen <strong>19:00 und 20:30 Uhr<\/strong> in der <strong>Aula der Pestalozzi Schule<\/strong> statt. Interessierte sind herzlich Willkommen!<\/p>\n<p>Karate ( jap. \u201eleere Hand\u201c bzw. \u201eohne Waffen in den H\u00e4nden\u201c) ist eine Kampfkunst, deren Geschichte sich sicher bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zur\u00fcckverfolgen l\u00e4sst, wo einheimische Traditionen mit chinesischen und japanischen Einfl\u00fcssen verschmolzen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand sie ihren Weg nach Japan und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dort \u00fcber die ganze Welt verbreitet.<\/p>\n<p>Inhaltlich wird Karate durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Sto\u00df-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fu\u00dffeger. Hebel und W\u00fcrfe werden ebenfalls gelehrt, im fortgeschrittenen Bunkai werden auch W\u00fcrgegriffe und Nervenpunkttechniken und die Abwehr oder Anwendung von Techniken unter Zuhilfenahme von Kobudowaffen ge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Recht hoher Wert wird meistens auf die k\u00f6rperliche Konditionierung gelegt, die heutzutage insbesondere Beweglichkeit, Schnellkraft und aerobe Belastbarkeit zum Ziel hat. Die eigentliche Abh\u00e4rtung der Gliedma\u00dfen u. a. mit dem Ziel des Bruchtests (jap. Tamashiwari), also des aus Film und Fernsehen bekannten Zerschlagens von Brettern oder Ziegeln, ist heute weniger popul\u00e4r, wird aber von Einzelnen immer noch enthusiastisch betrieben.<\/p>\n<p>Der traditionellen Etikette (Reishiki) kommt je nach den Gepflogenheiten des Dojo mehr oder weniger Bedeutung zu, obwohl ein Mindestma\u00df fast immer beachtet wird. Das moderne Karate-Training ist h\u00e4ufig eher sportlich orientiert. Das hei\u00dft, dass dem Wettkampf eine gro\u00dfe Bedeutung zukommt. Dadurch leidet unter Umst\u00e4nden auch die Vermittlung effektiver Selbstverteidigungstechniken, die durchaus zum Karate geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Die Legende erz\u00e4hlt, dass der buddhistische M\u00f6nch Daruma Taishi (Bodhidharma) aus Kanchipuram (S\u00fcdindien) im 6. Jahrhundert das Kloster Shaolin erreicht und dort nicht nur den Ch&#8217;an (Zen)-Buddhismus begr\u00fcndet, sondern die M\u00f6nche auch in k\u00f6rperlichen \u00dcbungen unterwiesen habe, damit sie das lange Meditieren aushalten konnten. So sei das Shaolin-Kungfu (korrekt: Shaolin-Quanfa, jap. Kempo\/Kenpo) entstanden, aus dem sich dann viele andere chinesische Kampfkunststile (Wushu) entwickelt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Da Karate um seine chinesischen Wurzeln wei\u00df, betrachtet es sich ebenfalls gerne als Nachfahren jener Tradition (Chan, Bodhidharma, Shaolin), deren Historie im Dunkel liegt und unter Historikern umstritten ist. Nichtsdestoweniger ziert das Bildnis von Daruma so manches Dojo.<\/p>\n<p>1954 gr\u00fcndete Henry Plee in Paris das erste europ\u00e4ische Budo-Dojo. Ein Deutscher Judoka namens J\u00fcrgen Seydel kam auf einem Judo-Lehrgang in Frankreich erstmals in Kontakt mit Karate beim Meister Murakami, den er begeistert einlud auch in Deutschland zu lehren. Aus den Teilnehmern dieser Lehrg\u00e4nge entwickelte sich zun\u00e4chst innerhalb der Judo-Verb\u00e4nde eine Unterorganisation, die Karate lehrte und aus der schlie\u00dflich im Jahre 1961 der erste deutsche Dachverband der Karateka, der Deutsche Karate Bund hervorging.<\/p>\n<p>Den ersten Karateverein in Deutschland gr\u00fcndete schlie\u00dflich J\u00fcrgen Seydel im Jahr 1957 unter dem Namen Budokan Bad Homburg in Bad Homburg. Die gr\u00f6\u00dfte Ausbreitung des Karate in Deutschland erfuhren die Organisationen in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren in denen der Deutsche Karate Verband (DKV) die Karatetreibenden jeglicher Stilrichtung als Dachorganisation verband.<br \/>Jedes Karatetraining beginnt und endet traditionell mit einer kurzen Meditation. Dies soll auch den friedfertigen Zweck der \u00dcbungen zum Ausdruck bringen. Auch beginnt und endet jedes Karatetraining, jede \u00dcbung und jede Kata mit einem Gru\u00df. Dadurch wird das erste Prinzip der 20 Regeln zum Ausdruck gebracht:<\/p>\n<p><em>&#8220;karate wa rei ni hajimari rei ni owaru koto&#8221; <\/em>\u2013<strong> &#8220;Karate beginnt und endet mit Respekt!&#8221;<\/strong><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da die Aufnahmekapazit\u00e4t \u2013 in der Karateabteilung \u2013 ersch\u00f6pft ist, k\u00f6nnen wir Neuanmeldungen nur im Rahmen einer Warteliste wahrnehmen. Vielen Dank f\u00fcr Ihr Verst\u00e4ndnis.\u00a0 Karate Abt.-Ltr.: Bernhard Friebe (Tel.: 0170 \/ 6718572) E-Mail: friebe.tsv-karate@gmx.de Das Training f\u00fcr Sch\u00fcler ab 8 Jahren findet jeden Freitag zwischen zwischen 19:00 und 20:30 Uhr in der Aula der Pestalozzi &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/tsvraunheim.de\/?page_id=92\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eKarate\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-92","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tsvraunheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/92","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tsvraunheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/tsvraunheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tsvraunheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tsvraunheim.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=92"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/tsvraunheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/92\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":757,"href":"https:\/\/tsvraunheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/92\/revisions\/757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tsvraunheim.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=92"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}